Bopser

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»Wie eine Karawane zog täglich ein Zug von Milchmädchen aus allen Vororten in den Talkessel. Die Milch, die frühmorgens um 05:00 Uhr bei den Bauern in Feuerbach, Botnang, Heumaden, Rohracker oder Ruit gekauft wurde, kam mit Handkarren über den Talrand nach Stuttgart und wurde hier von Tür zu Tür auf meist feststehenden Routen verkauft.
Die Milchmädchen im Bopsergebiet waren meist aus Sillenbuch und Rohracker und kamen täglich, auch sonntags, den steilen Bopserweg oder diew Dobelklinge herunter. Aus großen Kannen wurde die Milch in kleinere Kannen umgeschüttet, mit denen die Frauen von Whnungstür zu Wohnungsür zogen, wo die Hausfrauen einen Schoppen MIlch (0,5 l) oder einen Vierling Butter (125 g) kauften
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Die historische Aufnahme von M.Gerlach1 entstand am Ende der Bopserkurve und zeigt die Sillenbucher Milchmädchen Klara Treiber (rechts) und ihre Freundin Mina Allmendinger.

 

1 zitiert aus Jörg Menno Harms et. al.; Der Stuttgarter Bopser - Häuser-Familien-Geschichten; Silberburg-Verlag

 

 

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