Charlottenplatz

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Das an der Nordwestseite des Charlottenplatzes gelegene Gebäude hat eine über 300-jährige und ereignisreiche Geschichte. Ursprünglich als Kaserne für die königliche Leibgarde geplant, fungierte es bereits seit 1710 als »Waisen-, Zucht- und Arbeitshaus« und entwickelte sich in den Folgejahren zu einer angesehenen Schule. Anfang der 1920-Jahre wurde das Gebäude umfangreich umgebaut. Ab 1925 hatten das »Haus des Deutschtums« sowie der Süddeutsche Rundfunk (später: »Reichssender Stuttgart«) dort ihren Sitz. 
Links vom Waisenhaus - das Gebäude mit dem imposanten Schweifgiebel - steht das Hotel-Silber, das während des Nationalsozialsismus von der Geheimen Staatspolizei als Gefängnis benutzt wurde.
Im Juli 1944 wurde das Gebäude durch Luftangriffe schwer beschädigt und in den Nachkriegsjahren wieder aufgebaut. Bis 1969 war hier unter anderem das von der Familie Colm betriebene Kino »Plani« untergebracht.

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