Der Fotograf blickt kurz nach der Kreuzung der König- mit der Kronenstraße auf das von Theodor Fischer entworfene, architektonisch interessante Gebäude mit seiner zwiebelförmigen Kuppel. Das Gebäude diente dem württembergischen Hof als Königlicher Marstall für Pferde und Kutschen.
Harald Schuhkraft schreibt in seinem Buch1 über die Kronenstraße, dass diese »von Anfang an auf die die Kuppel des Marstalls ausgerichtete war und ein bevorzugtes Wohngebiet für hohe Beamte, Offiziere, Hofhandwerker, Mitglieder der Hofgesellschaft und Adelige darstellte«
Weiter führt er aus, dass »..sie [Kronenstraße] einst [] im Grünen begann, und in einer Treppenanlage - die - ebenfalls im Grünen - zur Panoramastraße emporführt.«
1923 eröffnete in den historischen Räumlichkeiten ein Kino, dass sich schnell zu einem zentralen Ort der Stuttgarter Kinokultur und zu einem der größten Filmtheater Süddeutschlands entwickelte.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch alliierte Luftangriffe bis auf die Grundmauern zerstört und in den Nachkriegsjahren nicht wieder aufgebaut.
1 Harald Schuhkraft; Stuttgarter Straßen-Geschichte(n) ; Silberburg-Verlag; 1986
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