Für das kurz nach der Jahrhundertwende ländlich geprägte Möhringen war der 1912 fertiggestellte Bau der Karlschule an der Vaihinger Straße ein großes Ereignis, erhielt es doch einen modernen Schulbau, der die bis dahin genutzten, teils jahrhundertealten Schulhäuser ablöste. Die Gemeinde investierte bewusst in eine zeitgemäße Ausstattung: Die neue Schule verfügte über ein Schülerbad, einen Zeichen- und einen Handarbeitssaal sowie zwei Spielplätze – für die Zeit außergewöhnliche Einrichtungen.
Zusammen mit der Wilhelmschule bot sie Platz für rund 740 Kinder und 14 Lehrkräfte. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs blieb die Karlschule das zentrale und prägende Schulgebäude des Stadtteils.
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