Der direkt am Albplatz liegende Gasthof »Zum Ritter« blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück: Bereits 1317 wird es in einem Güterbuch des Klosters St. Blasien erwähnt, Goethe gönnte sich hier eine Ruhepause und am 22. April 1945 wurde im Saal des Gasthauses von Oberbürgermeister Strölin die Stadt an die Franzosen übergeben. Im Anschluss diente es den Amerikanearn als Kommandozentrale. In den Folgerjahren entwickelte sich der Gasthof zu einer lokalen Institution.
Umfangreiche Baumaßnahmen in der Umgebung mit den Neubauten großer Bürogebäude Mitte der 70er Jahre vor allem um den Albplatz herum, ebenso wie der Ausbau der Bundesstraße 27 veränderten die Gebäudelinien und die Straßenführung. Der südliche Teil des Gasthofes entlang der Epplestraße wurde in Teilen abgerisen, wobei der dem Albplatz nähere Teil mit seiner denkmalgeschützten Fassade erhalten werden konnte.