Haußmannstraße

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Die kolorierte Postkarte zeigt die frühe Bebauung am Kanonenweg1, der nur wenige Jahre zuvor noch ein schmaler, holpriger Pfad war und von dem aus »an Kaiser und Königs Geburtstag von der Artillerie Salut geschossen wurde«. Um 1885 entstanden dort die ersten Villen rechts und links entlang des 1863 erbauten Schützenhauses (Kanonenweg 44, rechts zu sehen), dass 1895 in ein Restaurant mit großem Wirtschaftsgarten umgewandelt wurde und heute nicht mehr existiert. 
Emil-Molt, Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in der Hackstraße, kaufte für die Kinder seiner Fabrikarbeiter 1919 das Gebäude und gündete die Freie Waldofschule, deren pädagogische Leitung er Rudolf Steiner übertrug.

Links neben der Restaration Uhlandshöhe, das mit einen imposanten Turm versehene Gebäude, gehört der ältesten Stuttgarter Burschenschaft »Alemannia« (»Alemannenhaus«), dass 1900 erbaut wurde und von dem heute noch der (wenn auch veränderte) Schweifgiebel des ursprünglichen Gebäudes zu erkennen ist. 

 

1 heutige Haußmannstraße
2 nur schwer auf der aktuellen Fotografie zu erkennen

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